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                                    SchutzstufenDas erforderliche Schutzniveau für Arbeitnehmer sollte durch eine Risikobewertung der Arbeitsumgebung, der Stoffe, denen die Arbeitnehmer ausgesetzt sein könnten, ihrer beruflichen Expositionsgrenzwerte und der potenziellen Expositionswege (z.B. Hautkontakt, Einatmen usw.) bestimmt werden. Das Risiko einer Kontamination des Produkts muss ebenfalls bei der Risikobewertung und Auswahlprozess berücksichtigt werden.Die Bereitstellung angemessener Einrichtungen für sicheres An- und Ablegen muss ebenfalls berücksichtigt werden, nicht nur um sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer Persönliche Schutzausrüstung (PSA) sicher und effektiv an- und ablegen können, sondern auch um das Risiko einer Kontamination oder Kreuzkontamination von Produkten durch effektive Kontrollen, Hygiene und Schulungen zu beseitigen. Um den erforderlichen Schutz für die Atemwege zu bestimmen, müssen Sie die Konzentration des Gefahrstoffs in der Arbeitsumgebung sowie den Arbeitsplatzgrenzwert für diesen Stoff ermitteln (dieser ist in der Regel im Sicherheitsdatenblatt [SDB] zu finden). Der vom Träger benötigte Schutzgrad lässt sich berechnen, indem die Konzentration in der Luft durch den Arbeitsplatzgrenzwert geteilt wird; wählen Sie einfach eine Atemschutzausrüstung mit einem Schutzgrad, der über diesem Wert liegt. Bei Gefahrstoffen, die als krebserzeugend oder erbgutverändernd eingestuft sind oder potenziell berufsbedingtes Asthma verursachen können, muss die Exposition auf ein so niedriges Niveau wie vernünftigerweise möglich reduziert werden.Die Schutzstufe von Atemschutzgeräten ist eine numerische Bewertung, die angibt, wie viel Schutz das jeweilige Atemschutzgerät bieten kann; z. B. reduziert ein Gerät mit der Schutzstufe 10 bei sachgemäßer Verwendung die Exposition des Trägers um mindestens den Faktor 10.DRUCKLUFT-ATEMSCHUTZANZÜGEEin einteiliger Chemikalien-Schutzanzug, der mit Atemluft aus einer externen Quelle (z.B. Kompressor) über einen Druckluftschlauch versorgt wird. DruckluftAtemschutzanzüge bieten einen hohen Schutzgrad und lassen sich vergleichsweise einfach an- und ausziehen.Schutzniveau [Klasse 4A]: 500ISOLATOR-ANZÜGEÄhnlich wie oben beschriebene Druckluft-Atemschutzanzüge, aber ein Halb-Anzug (von der Taille aufwärts) eingebaut in eine versiegelte Umgebung mit einer gasdichten Dichtung zwischen dem Anzug und der Umgebung. Schutzniveau: 500GEBLÄSE-ATEMSCHUTZANZÜGEEin einteiliger Chemikalien-Schutzanzug, bei dem gefilterte Atemluft über ein am Anzug angebrachtes Gebläse-Atemfiltergerät mit externen Filtern an den Träger geliefert wird. Schutzniveau [TH3]: 500DRUCKLUFT-ATEMSCHUTZHAUBEN & -BLUSENEine mit Druckluft versorgte Haube oder Bluse mit einer klaren Sichtscheibe, die über andere geeignete PSA (z.B. Chemikalienschutzanzug, Handschuhe und Schutzstiefel) getragen wird Schutzniveau [Klasse 4A]: 500OVERALL, ATEMSCHUTZGERÄT ODER HALBMASKE UND SCHUTZBRILLEEine flexible Option, da die Art des Atemschutzes geändert werden kann, bietet jedoch den geringsten Schutz. Schutzniveau: 4 [P1 Filter] bis, 30 [P3 Filter, Halbmaske], 400 [P3, Vollmaske]RISIKODie in der Tabelle angegebenen Schutzstufen sind allgemeine Werte für Gerätetypen, die dem Leitfaden der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) „ Benutzung von Atemschutzgeräten“ – DGUV-Regel 112-190 – entnommen sind.
                                
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